BERGDORF GRÄCHEN VS |
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Schweiz / Wallis / Matterhorn Valley |
Bergsommer und Wintersport auf der Sonnenterrasse Grächen mit über 299 Sonnentagen im Jahr. |
Das malerische Bergdorf Grächen thront auf einer weiten Sonnenterrasse hoch über dem Mattertal auf 1620m. Mit 299 Sonnentagen pro Jahr liegt der Ferienort ganz oben auf der Sonnen-Hitliste der Schweiz. Der bekannte Walliser Familien-Ferienort ist umgeben von majestätischen Bergriesen, darunter etliche Viertausender. Im Sommer ist Grächen idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und im Winter wartet ein schönes Wintersportgebiet. |
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Von der Sonne schwarz gebrannt sind die typischen Walliser Holzhäuser, die den autofreien Dorfkern von Grächen prägen. Der Ferienort ist mit dem Gütesiegel «Familien willkommen» ausgezeichnet, Spielplätze, Kinderbetreuung und Kindermietmaterial gehören zum Angebot. St. Niklaus mit seiner langjährigen Bergführer-Tradition liegt im Talgrund des Mattertals da, wo die Seitenstrasse nach Grächen abzweigt. |
Eine Besonderheit ist der Grächener «Walk of Fame», auf dem analog zum gleichnamigen Boulevard in Hollywood Stammgäste von Grächen und Prominente mit einem Fussabdruck verewigt sind. |
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Anfänge des Tourismus |
| Die ersten "Touristen" unseres Bergdorfes waren wohl Thomas und Felix Platter, welche 1562 anlässlich einer Reise durchs Wallis auch ihren Heimatort besuchten. Zwischen 1874 und 1885 weilte Frau Boll aus Sitten jeden Sommer währen einiger Wochen in Grächen. |
Im Jahre 1896 reiste der Basler Botanik- und Musiklehrer Nordmann nach Grächen, um die Geburtsstätte Thomas Platters zu besuchen und verbrachte von da an bis 1906 jedes Jahr seine Sommerferien beim Lehrer und Posthalter Moritz Walter (1841-1913). Er kaufte 1905 von der Bürgergemeinde für 50 Franken den Nordmannstein. Unter diesen überhängenden Felsblock, etwa auf halbem Weg zur Hannigalp gelegen, stellten ihm die Grächner jeden Sommer für die Dauer seines Aufenthaltes eine Ruhebank auf, damit er sich beim Aufstieg zur Hannigalp ausruhen konnte. |
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Im "Dreierhaus", in dem sich heute das Restaurant Walliserkanne befindet, wurde um die Jahrhundertwende das erste Gasthaus Grächens mit einigen Fremdenbetten eingerichtet. Die erste Pension, die Pension Hannigalp, erbaute 1909 Alois Andenmatten. Darauf folgte 1923 die Pension Steinbock, das heutige Hotel Alpina und 1934 das Kurhaus Grächen, später in Grächerhof umbenannt. |
Natürlich weilten damals nur im Sommer während einiger Wochen Gäste in unserem Dorf. Sie genossen das im Vergleich zu anderen Orten in gleichen Höhenlage sehr milde Klima und die zahlreichen Sonnentage. Die vielen Waldwege Grächens und die vier "Wasserleite" vom Riedbach her boten willkommene Wandermöglichkeiten. |
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Die Sektion Genf des SAC baute 1927 die Bordierhütte am Riedgletscher, welche nicht nur Hochgebirgstouristen Unterkunft bot, sondern auch ein willkommenes Ausflugsziel war. Am 1. August 1929 konnte Gemeindepräsident Quirin Walter anlässlich der Vaterlandsfeier 120 Feriengäste begrüssen. Bereits 1937 zählte man währen der gesamten Sommersaison 7000 Übernachtungen, was einem Durchschnitt von 500 Gästen entsprechen würde, welche je zwei Wochen in Grächen verbracht hätten. |
Damals bot der Tourismus nur wenigen Grächnern einen bescheidenen Nebenverdienst; die meisten Familienväter mussten auswärts ihr Brot verdienen. Wollte man die Entvölkerung des Bergdorfes stoppen, musste unbedingt etwas unternommen werden, um die Entwicklung voranzutreiben. Vor allem fehlte eine Verbindungsstrasse mit dem Tal. Diese wurde 1951 bis Niedergrächen und 1953 bis ins Dorfzentrum fertiggestellt. |
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Entwicklung zum heutigen Tourismusort |
In den darauf folgenden Jahren erlebte Grächen eine sprunghafte Entwicklung. Es wurden nicht weniger als 8 Hotels und viele Ferienwohnungen gebaut, und 1960 zählte man bereits 66500 Übernachtungen. Auf Initiative des aus Grächen stammenden Visper Politikers und Schriftstellers Adolf Fux, wurde Grächen einen Höhenwanderweg mit Saas-Fee verbunden, was damals eine grosse Attraktion für die Sommergäste bedeutete. Doch der Sommertourismus allein brachte keine genügende Existenzgrundlage für die Bergbevölkerung. |
Am 26. Mai 1955 wurde eine Aktiengesellschaft gegründet, welche sich zum Ziel setzte, die Hannigalp durch eine Gondelbahn zu erschliessen. Diese war dann auf die Wintersaison 1958/59 betriebsbereit und bot eine Transportkapazität von 115 Personen pro Stunde. Damit war auch der Start zur Wintersaison geglückt und in der Folge konnte sich Grächen zum heutigen gutausgebautem Sommer- und Wintersportort weiterentwickeln. 1984 wurde durch den Bau der Seetalhornbahn eine zweite Transportmöglichkeit in die Skigebiete geschaffen. Kurz darauf ersetzte man auch die erste Gondelbahn zur Hannigalp durch eine moderne, leistungsfähigere Anlage. |
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Heute zählt man jährlich etwa eine halbe Million Übernachtungen in ungefähr 6500 Fremdenbetten. Der Tourismus ist zur Hauptverdienstquelle für 85% der Grächner Bevölkerung geworden. Innert 30 Jahren ist die Bevölkerung Grächens von 600 auf 1265 Personen angewachsen (1993) |
| Servicequalität wird bei Grächen Tourismus gross geschrieben. Ob Ravensburger Ludothek oder Verleih von Kinderartikeln (wie z. B. Reisebett) - die Anreise ohne grosses Gepäck wird sichtlich erleichtert. |
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